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Werbegag für Ask.fm’s ICO entwickelt sich zur Tragödie

Ask.fm, eine der größten Social-Media-Networking-Seiten der Welt, gab kürzlich bekannt, dass sie ihren eigene ICO abhalten werde. Dinge entwickelten sich allerdings schnell zu einer tragischen Situation, als beim Versuch eine Hardware-Wallet mit Kryptowährung auf dem Gipfel von Mt. Everest zu vergraben ein begleitender Sherpa verstarb.

Dieser tragische Vorfall ereignet sich bei einem Werbegag, in dem 4 Krypto-Enthusiasten eine Hardware-Wallet mit 500.000 ASKT auf dem höchsten Punkt der Welt, dem Mt. Everest Gipfel vergruben. Die Tokens sollen rund $50.000 Dollar wert sein, allerdings hat der ICO noch nicht begonnen, daher ist der endgültige Preis für den Token noch nicht klar.

In einem Medium Artikel erklärte das Ask.fm die etwas seltsame Marketing-Taktik:

„Während andere ausgefeilte Marketingtechniken ausprobieren, gingen diese Typen raus und stellten sich direkt auf den höchsten Berg der Welt. Ein eleganter Weg, jeder anderen Krypto-Ideologie die ideologische Überlegenheit darzustellen. Ein Weg, der vorher kurioserweise unerforscht war. Denken Sie nur an den Meme-Standpunkt, kein andere Ort der Welt ist dem Mond näher. Es erscheint so offensichtlich und trotzdem sind wir die ersten, die sich auf den Gipfel wagten.“

Ask.fm forderte seine Fans heraus den Gipfel zu besteigen, um die Tokens zu bekommen, da „die Ledger-Wallet nun offiziell für die mutigsten Leute dort oben wartet.“

Dann kam die Tragödie

Leider wurde später berichtet, dass Lam Babu Sherpa, ein 45-jahre alter Sherpa, welcher die Kletterer begleitete, auf der Exkursion verstarb. Die Todesursache konnte bisher noch nicht bestätigt werden. Laut Finance Magnates ließ das Team den Sherpa zum Sterben zurück und „schien sich nicht um ihn zu sorgen“. Eine andere News-Website namens 4sport.ua berichtete, dass der Sherpa wegen Schneeblindheit vom Kletterpfad abkam. Eine andere Version sagt, dass er erschöpft wurde, weil er seine Stärke falsch eingeschätzt hatte.

Als das Ask.fm-Team um eine offizielle Stellungnahme zu den Neuigkeiten gebeten wurde, reagierte es ziemlich vage und ging sogar so weit, jegliche Verantwortung für den tragischen Tod des Sherpas abzulehnen.

„Wir sind uns bewusst geworden, dass ein Sherpa, der erfolgreich einen unserer gesponserten Bergsteiger auf einem Teil seiner Reise unterstützt hat, bevor er andere nicht verwandte Gruppen von Bergsteigern unterstützte, später fehlte“, erklärte das Unternehmen.

Die Behörden kaufen jedoch die Geschichte von Ask.fm’s Team nicht ab. Alan Arnette, Bergsteigerberater, äußerte seine Skepsis gegenüber den Ereignissen, die zum Tod des Sherpas führten.

„Ich finde es schwer zu verstehen, wie der 45-jährige Sherpa Schneeblindheit entwickelt hat, wie man berichtet hat, folglich Probleme mit dem Laufen entwickelte und ihm trotzdem niemand helfen konnte“, schrieb er. „Ich freue mich auf weitere Details zu diesem traurigen Ereignis.“

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