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Vier Thesen warum der Bitcoin die Welt demokratisiert

Der Bitcoin demokratisiert die Welt, so lauteten vor einigen Jahren zumindest einige Schlagzeilen zur Kryptowährung. Doch was ist geblieben von der „Bitcoin-Demokratisierungswelle“? Hat es die Währung tatsächlich geschafft, der Welt mehr Demokratie zu bringen?

Die Theorie

Die These hinter der Bitcoin-Demokratisierungs-Theorie ist durchaus einleuchtend. Durch die neuartige Technologie könnten alte „Finanzeliten“ wie Banken entmachtet werden. Wer braucht einen Zwischenhändler wenn man die Transaktion über die Blockchain selbst erledigen kann?
Außerdem könnte der Bitcoin das Recht auf Eigentum in währungsunsichere Staaten tragen. Mehr Transparenz, mehr Eigenverantwortung und in manchen Regionen der Welt auch mehr Recht auf Eigentum.

Entmachtung der Banken

Bei vielen Menschen gelten Banken als „Hassobjekt des Kapitalismus“, die menschgewordene Gier. Eben aus jener Gier entstand die Finanzkrise 2007/08. Das Misstrauen ist oft groß. Doch nach wie vor ist jeder Bundesbürger auf sie angewiesen. Kaum ein anderes Land hortet so viel Bargeld wie die Deutschen. Der Bitcoin könnte die Banken entmachten. Durch transparente Transaktionen und Selbstbestimmtheit, zudem auch noch niedrigeren Gebühren.

Währungsmonopol

Bislang hatten Staaten, beziehungsweise Zentralbanken wie FED, EZB & Co das Währungsmonopol. Allerdings wird dieses nun durch den Bitcoin und andere Kryptowährungen aufgebrochen. Über den Bitcoin können sich Bürger nun selbst gegen Wirtschafts- und vor allem Währungskrisen absichern. In der Türkei sieht man genau dieses Beispiel. Dort herrscht eine massive Inflation von 19%! Die Türken kaufen nun schon länger Bitcoin, um nicht einen Wertverlust von 19% pro Jahr hinnehmen zu müssen. Der Bitcoin kann diese, extrem formuliert, „Zwangsenteignung“ aufbrechen. Zudem trägt man als Deutscher mit dem Bitcoin nicht die Risiken europäischer Krisenstaaten mit sich.

Recht auf Eigentum

…könnten Bitcoin& Co vor allem in kommunistische  und/oder Krisenstaaten bringen. Nicht nur in der Türkei wird der Bitcoin aufgrund von hoher Inflation beliebt, auch in anderen Krisenstaaten könnten Bürger ihr Geld absichern, indem sie es in Bitcoin investieren. Das aktuellste Beispiel ist wohl Afghanistan. Die Zukunft des Landes ist in jeglicher Form unsicher, die Währung verliert an Wert und plündernde Taliban ziehen durch die Straßen. Eine digital gespeicherte Währung lässt sich nicht stehlen. Auch nicht vom Regime.

Sichere Wahlen

In Deutschland steht am 26.09 die Bundestagswahl an, in Deutschland ist die Sorge vor Wahlmanipulation dabei eher gering. In anderen Ländern dieser Welt ist sie alltäglich. Möglich wäre, die Wahl digital über die Blockchaintechnologie ablaufen zu lassen. Dies würde Transparenz und Fälschungssicherheit schaffen. Der Demokratisierungsaspekt dabei dürfte klar sein.

Der Bitcoin und die Demokratisierung der Welt

Natürlich kann der Bitcoin nicht alle Probleme der Welt regeln, auch nicht die Welt demokratisieren. Allerdings zeichnet sich bereits ab, dass der Bitcoin und die Blockchain ihren Teil dazu beitragen wird, dass die Welt zumindest in Teilen demokratischer wird.

 

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