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STO Envion zahlt bis zu 70 Mio. Euro zurück – Alles was ihr wissen müsst

Envion

Die Schweizer Envion AG wollte mit selbstgebauten mobilen Containern für Mininghardware, an verschiedenen Anlagen für die Erzeugung von erneuerbaren Energien, Kryptowährungen wie Ether oder Bitcoin minen.

Im Dezember 2017 startete ein STO, bei welchem um die 37.000 Investoren rund 100 Mio. $ investierten. Die Gründer zerstritten sich jedoch im Jahre 2018 gerichtlich und der Geschäftsbetrieb konnte nie aufgenommen werden. Im Dezember 2018 ging das Unternehmen in Liquidation, nachdem die Schweizer Finanzaufsicht FINMA in einem Enforcement-Verfahren große rechtliche Mängel in der Ausführung der Tokenausgabe festgestellt hat. Der Envion Token schaffte es schon davor auf die Handelsplätze und musste massiv an Wert einbüßen.

Welche Möglichkeiten haben die Tokenhalter?

Im Laufe des nächsten Monats wird ein Onlineportal eröffnet werden bei dem die Tokenhalter ihren Anspruch beim Liquidator geltend machen können. Bei diesem sogenannten Schuldenruf ist der Beweis zu erbringen, dass man im Besitz von Envion Token ist (CryptoTicker wird dazu zeitnah ein Update bringen). Beim Verteilungsprozess, welcher für 2020 erwartet wird, bekommt dann jeder Tokenhalter seinen Anteil in FIAT gutgeschrieben. Aus informierten Kreisen wurde uns zugespielt, dass eine Konkursmasse von rund 45 Mio. Euro für die Tokenhalter zur Verfügung steht. Wenn man diese Menge auf alle Token aufteilt (127.425.494 Token gibt es) hat ein Token einen Wert von 0,35 Euro. Es werden sich wahrscheinlich jedoch nicht alle Token beim Schuldenruf registrieren. Somit ist ein höherer Tokenwert anzunehmen. Anleitungen wie das Portal zu verwenden ist, sind bereits online.

Unabhängig davon hat kürzlich hat eine Stiftung (LUP) eine Webseite online gestellt, welche die Tokenhalter im Liquidationsprozess unterstützen soll. Wenn man sich anmeldet, hat man zusätzlich zum Liquidationsprozess Anspruch auf insgesamt 25 Mio. Euro, (Token der Gründer, Schadensersatzforderungen in Gerichtsprozessen), welche das Gründerteam um Michael Luckow als eine Art Wiedergutmachung den Investoren für ihr Vertrauen und ihre Geduld ausschütten möchte. Ein kleines Rechenbeispiel auch hier. Wenn Tokenhalter, welche zusammen 70 Mio. Envion Token haben bei der Stiftung Mitglied werden, bekommen sie pro Token 0,35 Euro.

Die Vorteile von STOs

Envion war eines der ersten STOs überhaupt und hat auch sogleich den Unterschied zu ICOs im Falle von Problemen unter Beweis gestellt. Während man bei ICOs keine Mechanismen hat, welche die Investoren absichern, sieht man bei STOs, dass der rechtliche Apparat durch Eingriffe größere Schäden verhindern kann. Im Falle Envion konnte ein großer Teil des Guthabens bei den Banken eingefroren und geschützt werden.

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