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Rennen, Schwimmen, Radeln: Der Satoshi Freeathlon

Vom Schweizerischen Zug bis nach München, durch das Wasser und über Land: Eine Gruppe von Bitcoin-begeisterten Sportlern zieht als Team Satoshi den ersten Satoshi Freeathlon durch. Die Aktion soll ein Bewusstsein für Bitcoin schaffen – und integriert nun auch das Konzept der Lightning-Fackel.

Des einen Hölle ist des anderen Himmel. Das dürfte bei nichts so sehr zutreffen wie beim Triathlon. Für die einen ist es die pure Marter, hunderte von Kilometern abwechselnd zu schwimmen, zu radeln und zu joggen – für die anderen der Gipfel der sportlichen Erfüllung.

Bitcoin wird selten mit Extremsport zusammengebracht. Geändert hat das Vitus Zeller, ein bayerischer Unternehmer. Der Sportler dachte sich 2018, dass Sport ein gutes Medium sein könnte, um Menschen zu berühren und zu begeistern, und den üblichen schlechten Schlagzeilen etwas erfreulicheres entgegenzusetzen. Also hat er ein dezentrales Sportteam gründete – das Team Satoshi – das durch sportliche Aktionen die Bitcoin-Fackel durch die Lande trägt.

Anfang des Jahres setzte Vitus seinen Plan erstmals um. So wie Bitcoin zunächst nur aus Satoshi bestand, war er damit noch ganz allein. Er fuhr im eisigen Januar die „Tour Satoshi“ von Florenz bis Frankfurt mit dem Fahrrad, vom für die Geldhistorie symbolträchtigen Palazzo Medici Riccardi bis zum nicht weniger symbolträchtigen Hauptquartier der EZB. Dabei hat er sich der Herausforderung gestellt, die Übernachtung mit Bitcoins zu bezahlen, wofür er für neun Übernachtungen über 50 Hotels aufsuchen musste. Bei immerhin sieben gelang es ihm, die Zimmerrechnung mit Bitcoins zu begleichen.

Während Vitus im Januar noch kräftig gefroren haben dürfte, ist beim am 24. August gestarteten Satoshi Freeathlon die Hitze der Feind. Diesmal begleitet ihn ein Team von mehreren Sportlern, darunter etwa Jeremias Kangas, der Gründer von LocalBitcoins, die Podcasterin Anita Posch sowie Veronika Kütt vom Frankfurt School Blockchain Center. Start und Ziel sind diesmal weniger historisch, spiegeln aber wichtige europäische Bitcoin-Brennpunkte wieder: Der Freeathlon beginnt im Schweizer Zug, das den Kern des „Krypto-Valleys“ bildet, und endet in München, wo es eine der aktivsten europäischen Bitcoin-Communities gibt. Die Strecke von 257 Kilometern wird an vier Tagen schwimmend, radeln und joggend zurückgelegt.

Die „Fackel zu übergeben“ nimmt das Team Satoshi wörtlich: Per Lightning wird eine Zahlung von Bitcoins von Sportler zu Sportler weitergegeben, wenn sich diese ablösen. Denn nicht jeder der Beteiligten macht den gesamten Freeathlon mit, was ich angesichts der Strapazen und des Wetters ganz gut verstehen kann. Vitus sowie Moritz Biersack und Thomas Bette dagegen sind jeden Tag auf dem Rad, im Wasser und in den Joggingschuhen. Heute morgen sind sie in Friedrichshafen losgeradelt, um 190 Kilometer weiter in Starnberg anzukommen.

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Zuvor ist das Team Satoshi 12 Kilometer durch den Bodensee geschwommen (siehe das Titelbild des Artikels).

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Morgen dürften die Sportler endlich in München ankommen. Dort werden sie sich den verdienten Drink in der Bar Bikini Mitte gönnen. Bezahlt wird er natürlich mit Bitcoin.

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