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Kampf ums Kanzleramt- So stehen die Parteien zu Kryptowährungen

Der Bundestagswahlkampf hat nun offiziell begonnen. Am 26. September entscheidet sich, welcher der Kanzlerkandidaten die Bürger mit seinem Wahlprogramm am meisten überzeugt hat. Aktuellste Umfragen sehen ein Aufholen von Olaf Scholz, dessen Partei SPD nun mit 20% nur 3% hinter den Unionsparteien um Kandidat Armin Laschet liegt. Die dritte Partei welche ihre Kandidatin Annalena Baerbock gerne im Bundeskanzleramt sehen würde, liegt mit 19% etwas  abgeschlagen zurück. Doch wie stehen die Parteien eigentlich zu Kryptowährungen? Kampf ums Kanzleramt- So stehen die Parteien zu Kryptowährungen.

CDU/CSU

Die Unionsparteien um Kanzlerkandidaten Laschet können aktuell nicht bei den Bürgern punkten. Corona, Flutkatastrophe, Afghanistan. Was die CDU auch anpackt, es will aktuell nicht funktionieren. Hinzu kommen Aussetzer des Kandidaten Laschet, welcher bei einer Rede über die Opfer der Flut im Ahrtal lieber Witzchen macht. Die Union kommt nicht raus aus dem Umfragetief. Kann die Partei nun wenigstens mit einem ordentlichen Kryptoprogramm punkten?
Tatsächlich brachte die Union im Jahr 2019 „bereits“ eine Blockchainstrategie auf den Weg. So sollen beispielsweise elektronische Wertpapiere realisiert werden. Dies würde auch Schuldverschreibungen betreffen, welche nun rein virtuell (auf Basis der Blockchain) abgebildet werden könnten. Zudem befürwortet die CDU/CSU den digitalen Euro.

SPD

Totgesagte leben länger. So auch die SPD um Kandidaten Olaf Scholz, welcher als amtierender Finanzminister schon eine Kryptostrategie auf den Weg hätte bringen können. Unter den Kanzlerkandidaten gilt Scholz als der beliebteste, was auch dazu führte, dass seine Partei in den Umfragen mächtig aufholte und derzeit bei 20% steht. Das SPD-Wahlprogramm sieht Kryptos wesentlich kritischer als die Union. Währungen seien ein staatliches Monopol heißt es, Privatisierung (also auch Bitcoin, etc.) werden von der SPD abgelehnt.

Bündnis 90/ Die Grünen

Der Höhenflug einer Partei, welcher so abrupt endete, nachdem die Kanzlerkandidatin bei ihrem Buch lieber kopierte als zu schreiben. Kurzzeitig sah es so aus, als würde Deutschland die erste grüne Kanzlerin bekommen. Die Partei lag in den Umfragen teils vor der Union. Mittlerweile ist jene Euphorie gebrochen, die Grünen reihen sich nach Umfragen derzeit nur als drittstärkste Kraft ein. Dennoch bleibt die Chance auf Merkels Erbe.
Die Partei der Umwelt und selbsternannte „Bienenlobby“ ist wenig überraschend kein großer Fan von Kryptowährungen. Im Programm werden, wie bei der SPD auch, private Währungen äußerst kritisch gesehen. Die Grünen fordern dabei klare Regeln beim Umgang mit Kryptos. Eine negative Rolle spielt dabei auch der Energieverbrauch der Digitalwährungen. Dennoch unterstützen die Grünen den von der EZB geplanten digitalen Euro.

Morgen geht’s weiter mit FDP, Linke und AfD.

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