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Der “Warren Buffet von Yale” investiert in Krypto

David Swenson, der erfolgsverwöhnte Portfolio-Manager der amerikanischen Elite-Universität Yale, steigt dem Vernehmen nach in zwei Krypto-Fonds ein. Damit erwärmt sich eine Klasse traditioneller und extrem gut ausgestatteter Investoren für das Ökosystem der Kryptocoins: Die US-Universitäten.

Die meisten Privatleute und Banker träumen von solchen Gewinnmargen. Der Chefverwalter des Fonds der Elite-Universität Yale, David Swenson, hütet und pflegt seit mehreren Jahrzehnten das Vermögen der Hochschule. Seit er 1985 bei Yale begann, ist der Reichtum von Yales von einer auf fast 30 Milliarden Dollar gestiegen; in den letzten zwanzig Jahren hat Swenson einen Gewinn von mehr als 10 Prozent im Jahr erzielt.

Nun ist er Berichten zufolge unter den Investoren, die einem neuen Fonds geholfen haben, 400 Millionen Dollar einzusammeln. Der Fonds heißt “Paradigm”, wurde von unter anderem Coinbase-Cogründer Fred Ehrsam gegründet und soll sich auf “digital assets” fokusieren, was laut einem Artikel von Bloomberg bedeutet, dass er in “Projekte in der frühen Phase” investiert, bei denen es “um Kryptowährungen, neue Blockchains und Börsen” geht.

Daneben hat Swensons Team laut CNBC sich bereits im Juni am “a16z Crypto Fond” der Silicon Valley Investmentfirma Andreessen Horowitz beteiligt. Dieser hat 300 Millionen Dollar gesammelt, die “in Krypto-Firmen und Protokolle investiert werden”, egal zu welchen Bedingungen, auch in einem “Crypto Winter”. Die konkrete Summe aus Yales ist aber hier wie da nicht bekannt.

Die Nachricht ist höchst bemerkenswert, weil sowohl Swenson als auch der Yale-Fond nicht irgendein Rauschen sind, sondern in der Finanzwelt genau und oft mit Bewunderung beobachtet werden. Nicht nur dass Swenson den großen Fond der Universität außergewöhnlich erfolgreich geführt hat – mit einer Summe von 30 Milliarden Dollar verfügt Yale über den zweitgrößten Fonds von Hochschulen. Größer ist nur der von Harvard mit 37 Millliarden Dollar. Die US-Hochschulen gehören zu den größten traditionellen und institutionellen Investoren; mit insgesamt 550 Milliarden Dollar in den Portfolios verwalten sie ein riesiges Vermögen.

Sollte das Beispiel von Yale Schule machen, ist zu erwarten, dass die Fonds der anderen Hochschulen nachziehen. Dies könnte möglicherweise zum Startschuss für das Investment von weitere institutionellen Investoren werden – etwa Versicherungen oder Pensionskassen – was wiederum den Druck auf die Aufsicht erhöht, Finanzprodukte wie einen Bitcoin ETF zuzulassen.

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