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Bitcoin Superstar: Masche wirbt mit Thomas Gottschalk, Yvonne Catterfeld und Dieter Bohlen für ihren Betrug

Warnschild mit Aufschrift Betrugs Alarm in englisch Bitcoin

Bitcoin Superstar ist ein weiteres Schema einer Reihe von Betrugen, welches sich den aktuellen Hype in der Kryptowelt zunutze macht. Durch aggressives Marketing gehen den Gaunern immer wieder unglückliche Investoren auf den Leim.

Was gibt Bitcoin Superstar vor zu sein?

Bitcoin Superstar behauptet den Nutzern mithilfe eines Tradingbots völlig unrealistische Renditen erzielen zu können. Wie bei den meisten Tradingbots im Kryptobereich auch, handelt es sich hierbei um Betrug. Jeder, der Geld einzahlt, wird es wahrscheinlich nie mehr wiedersehen. Hinter der Bitcoin Tradingbot Webseite verstecken sich sogenannte Offshorebroker, welchen die Justiz nur schwer beikommen kann.

Die dubiose Webseitenbetreiber empfehlen 250 € einzuzahlen und kassieren dabei bis zu 100 €. Bei Bitcoin Era, Bitcoin Superstar, Bitcoin Revolution usw. handelt es sich um ein und denselben Betrug, nur unter anderen Namen. Die grafische Oberfläche ist überall dieselbe. Ja sogar die vermeintlich glücklichen, welche scheinbar exorbitante Gewinne erwirtschaften konnten, sind die gleichen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Betrüger keinen Bot haben, sondern den Nutzern einfach das Geld aus der Tasche ziehen. Auf dem Bildschirm wird dem Nutzer simuliert, wie sich seine Investition vervielfacht, was zu neuen Investitionen anregt. Möchte er sich jedoch auszahlen lassen, geht dies dann wegen vermeintlicher Zwischenfälle, wie Hackerangriffen, nicht.

Gefährlich ist dabei, dass mit Bekannten TV-Stars wie Thomas Gottschalk, Yvonne Catterfeld oder Dieter Bohlen, welche angeblich investiert haben, versucht wird das Vertrauen der Leute zu gewinnen. Die Prominenten Persönlichkeiten haben in Wahrheit jedoch nie was von diesem System gehört.

Wie erkennt man Betrug?

Wenn man Werbeanzeigen von prominenten Menschen sieht, die von
magischen Systemen berichten, welche sie ohne viel Arbeit reich machen,
Finger weg. Es ist äußert unwahrscheinlich, dass so etwas seriös ist und
das Risiko nicht wert.

Wenn man mit unrealistischen kurzfristigen Gewinnversprechen konfrontiert wird (ein guter Fonds macht über die Jahre durchschnittlich 8 % Gewinn), sollte man sofort äußerst skeptisch werden. Wenn es so etwas gäbe, wären die Kleininvestoren die letzten, die davon erfahren würden. Derweil wäre schon nichts mehr zu holen, da es im Markt nicht nur Gewinner geben kann, sondern er am Ende ein Nullsummenspiel ist.

Was machen, wenn man bereits hereingefallen ist?

Man kann versuchen mit seiner Bank oder seinem Kreditkartenbetreiber eine Rückbuchung zu veranlassen. Dafür hat man normalerweise 120 Tage nach der Überweisung Zeit. Vorsicht, die Betrüger, werden versuchen bewusst dein Vertrauen so lange aufrechtzuerhalten.

Bei Verlusten von über 5.000 € kann man versuchen sich an professionelle Dienste wie z. B. mychargeback zu wenden, welche einen größeren Handlungsspielraum haben und das Geld ggf. bis zu 540 Tage nach Überweisung noch zurückholen können.

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