Technical analysis & news on Blockchain & Cryptocurrencies | Coincronica
Nachrichten

Benefiz-Versteigerung für Blockchain Kunst verzeichnet mehr als $190.000 Dollar Einnahmen

Die Welt ist für Künstler heutzutage eine schwierige, da lediglich 10% aller Absolventen einer Kunstschule in der Lage sind, ihr Einkommen durch Kunst zu verdienen. Software-Ingenieur Daniel Eskridge erklärt, dass 90% aller Künstler weniger als $100 Dollar pro Jahr von ihrer Kunst verdienen. Kunst auf der Blockchain kann die Zukunftsperspektive eines Künstlers jedoch drastisch ändern. Das Konzept ist auch als cryptoart bekannt.

CryptoArt ist im Wesentlichen digitales Kunstwerk, das aus der Verbindung zwischen Kunst und Technologie entsteht. Was diese Kunstwerke auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie digital knapp sind, was ihren Preis in die Höhe treibt. Darüber hinaus ist es unmöglich die Kunstwerke zu replizieren, da in dem Kunstwerk verschlüsselte Codezeilen enthalten sind, die den Ursprung und Besitztum des jeweiligen Kunstwerks bestätigen. Tatsächlich hat auch die New York Times den Wert dieser Blockchain-Kunststücke kommentiert und behauptet, dass sie „technisch unbezahlbar“ seien.

Vor zwei Wochen war die Live-Kunstauktion von Codex + Rare auf dem Ethereal Summit in New York City eine Veranstaltung, bei der der Wert der von Blockchain inspirierten Kunst wunderbar vorgestellt wurde. Die Veranstaltung, gehalten von Codex Protocol in Partnerschaft mit R.A.R.E. Art Labs und ConsenSys, stellte mit dem $140.000 Verkauf der teuersten CryptoKitty aller Zeiten einen neuen Weltrekord auf.

$140.000 Dollar für eine CryptoKitty – ein Weltrekord

Bei der rekordbrechenden CryptoKitty handelte es sich um die „Celestial Cyber Dimension“ Kitty, welche vom Künstler Guilherme Twardowski geschaffen wurde. Das Sammlerstück wurde in seiner physischen und virtuellen Form auf der Auktion vorgestellt; In einer physischen Form war ein verpixeltes Bild der CryptoKitty in eine Hardware-Wallet eingebettet – dank freundlicher Genehmigung des Ingenieurs Richard Moore – während die digitale Version eine hinreißend aussehende, lila Katze mit Glubschaugen und einer Kugel um ihren Hals darstellte.

„Als die Gebote für die Cryptokitty über $100.000 kletterten, jubelte und umarmte sich eine Gruppe von Teilnehmern, die Hemden mit der Aufschrift „ARTISTS DESERVE MORE“ [zu dt. „Künstler verdienen mehr“] trugen. Die digitale Katze wurde für 140.000 Dollar verkauft“, berichtete WIRED.

 

Die CryptoKitty startet mit bescheideneren Preisen, kletterte allerdings inmitten von lautem Applaus über die $100.000 Dollar-Marke. Zu Beginn überbot Mike Novogratz jedes andere Gebot, bis Igor Barinov dann das Kunstwerk für $140.000 Dollar erwarb.

Laut Barinov waren die Gründe für seinen ungewöhnlichen Kauf: „eine Liebe zum Spiel, die körperlichen Attribute der Katze, das echte Leben der Auktion und die Tatsache, dass sie für wohltätige Zwecke bestimmt war.“

Die Veranstaltung brachte insgesamt $ 190.000 ein und der Erlös soll Künstlern und der Bildung von Blockchain-Events zugutekommen, die von der Foundation for Art and Blockchain koordiniert werden. Das Codex-Protokoll, das vom Erfolg des Events überwältigt war, bedankte sich bei seinen Unterstützern in einem Medium Post:

„Wir möchten uns nochmals bei allen bedanken, die die Live Kunst Versteigerung zu einem Erfolg gemacht haben.“

Bildquelle: Medium

 

Related posts

Gute Energien und konstruktive Offenheit

Kathrin Jung

Thunfisch und Bier bald auf Ethereum

Kathrin Jung

Die Anti-Asic-Bewegung und der Kult der Hashpower

Kathrin Jung

Leave a Comment